
Rechtssicher verkaufen
Der Notartermin ist der entscheidende Meilenstein beim Immobilienverkauf in Nürnberg: Hier wird der Kaufvertrag rechtswirksam beurkundet, der Eigentumswechsel vorbereitet und der gesamte Ablauf rechtlich abgesichert. Wenn Sie wissen, was Sie erwartet, behalten Sie die Kontrolle – ohne Druck, ohne böse Überraschungen. Auf dieser Seite finden Sie den Ablauf Schritt für Schritt, die wichtigsten Unterlagen, typische Fallstricke sowie klare Antworten auf die häufigsten Fragen (Dauer, Kosten, Kaufpreisfälligkeit, Grundbuch, Übergabe).
Immobilie bewertenKontakt



Vertragsentwurf kommt vorab und wird geprüft.
Im Termin erklärt der Notar den Vertrag, Fragen werden geklärt.
Verkäufer und Käufer unterschreiben, der Notar beurkundet.
Danach organisiert das Notariat die Grundbuch-Absicherung und die Voraussetzungen für die Kaufpreiszahlung.
Erst wenn alles passt, wird der Kaufpreis fällig.
Nach Zahlung folgt Übergabe und später die Eigentumsumschreibung im Grundbuch.
Sie erhalten den Kaufvertragsentwurf vor dem Termin. Lesen Sie ihn nicht „quer“, sondern mit Fokus auf die kritischen Punkte: Kaufpreis, Zahlungsplan, Übergabedatum, Regelungen zu Inventar (z. B. Küche/Einbauten), Gewährleistungsausschluss bei Bestandsimmobilien, bestehende Grundschulden, sowie Sonderfälle wie Nießbrauch, Wohnrecht oder vermietete Objekte. Alles, was unklar ist, gehört vorab auf den Tisch – nicht erst im Notariat zwischen Tür und Angel.
Typisch relevant sind: Personalausweise/Reisepässe, Grundbuchdaten (Notariat organisiert den Abruf), Energieausweis, Teilungserklärung und Protokolle bei Eigentumswohnungen (WEG), Nachweise zu Modernisierungen, Mietvertrag bei vermieteten Immobilien sowie Bankunterlagen, falls Belastungen/Grundschulden abzulösen sind. Je sauberer die Unterlagenlage, desto schneller und stressfreier läuft die Abwicklung – besonders wichtig, wenn Käufer eine Finanzierung nutzen.
Wenn nicht alle Verkäufer persönlich erscheinen (z. B. Erbengemeinschaft, Auslandsaufenthalt, Krankheit), braucht es eine wirksame Vollmacht – häufig notariell. Sonst steht der Termin auf wackligen Beinen. In Nürnberg und der Metropolregion (Nürnberg–Fürth–Erlangen) sind solche Konstellationen in der Praxis häufig, daher gilt: früh klären, sauber dokumentieren.
In der Praxis meist 45 bis 90 Minuten – abhängig von Objekt, Sonderrechten (Wohnrecht/Nießbrauch), Finanzierungsdetails und Anzahl der Beteiligten. Wenn viele Punkte offen sind, dauert es länger. Vorbereitung verkürzt den Termin spürbar.
Üblich ist: Der Käufer trägt Notar- und Grundbuchkosten, weil diese rechtlich mit dem Eigentumserwerb zusammenhängen. Abweichungen sind vertraglich möglich, aber im Standardfall zahlt der Käufer.
Nicht „am Notartag“, sondern nach Eintritt der Kaufpreisfälligkeit: Sobald alle Sicherungen und Voraussetzungen erfüllt sind, fordert das Notariat zur Zahlung auf. Dann zahlt der Käufer (oder die finanzierende Bank) den Kaufpreis.
Der Vertrag enthält in der Regel klare Regelungen zu Fristen, Verzug und Rücktrittsmöglichkeiten. Wichtig ist: Eine saubere Abwicklung (Vormerkung, Fälligkeitsvoraussetzungen, klare Zahlungswege) reduziert Ihr Risiko erheblich.
Wenn Sie in Nürnberg, Fürth, Erlangen oder der gesamten Metropolregion Nürnberg verkaufen, zählt vor allem eins: maximale Klarheit vor dem Termin. Wir sorgen dafür, dass Vertragsentwurf, Übergaberegeln, Inventar und Zeitplan sauber vorbereitet sind – damit der Notartermin kein Nervenspiel wird, sondern ein kontrollierter Abschluss.